AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Artikel 1 – Begriffsbestimmungen
Im Sinne dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten folgende Begriffsbestimmungen:
Widerrufsfrist: Der Zeitraum, innerhalb dessen der Verbraucher sein Widerrufsrecht ausüben kann.
Verbraucher: Jede natürliche Person, die nicht in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt und mit dem Unternehmer einen Fernabsatzvertrag abschließt.
Tag: Kalendertag.
Dauerschuldverhältnis: Ein Fernabsatzvertrag über eine Reihe von Produkten und/oder Dienstleistungen, bei dem sich die Liefer- und/oder Abnahmeverpflichtung über einen bestimmten Zeitraum erstreckt.
Dauerhafter Datenträger: Jedes Medium, das es dem Verbraucher oder Unternehmer ermöglicht, persönlich an ihn gerichtete Informationen so zu speichern, dass sie für einen angemessenen Zeitraum zugänglich sind und unverändert wiedergegeben werden können.
Widerrufsrecht: Das Recht des Verbrauchers, den Fernabsatzvertrag innerhalb der Widerrufsfrist zu widerrufen.
Muster-Widerrufsformular: Das vom Unternehmer bereitgestellte Formular, das der Verbraucher zur Ausübung seines Widerrufsrechts verwenden kann.
Unternehmer: Die natürliche oder juristische Person, die Verbrauchern Waren und/oder Dienstleistungen im Fernabsatz anbietet.
Fernabsatzvertrag: Ein Vertrag, der im Rahmen eines vom Unternehmer organisierten Fernabsatzsystems ausschließlich unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln bis einschließlich zum Vertragsabschluss geschlossen wird.
Fernkommunikationsmittel: Jedes Kommunikationsmittel, das zum Abschluss eines Vertrags genutzt werden kann, ohne dass Verbraucher und Unternehmer gleichzeitig körperlich anwesend sind.
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB): Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Unternehmers.
Artikel 2 – Identität des Unternehmers
Custombandsaws.com
Beusichemse Broeksteeg 1
4112 PJ Beusichem
Niederlande
Telefon: +31 (0)345 501 501
E-Mail: info@lintzagenopmaat.nl
Handelsregister (KvK): 76710084
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.): NL167917699B01
Artikel 3 – Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für jedes Angebot des Unternehmers sowie für jeden zwischen dem Unternehmer und dem Verbraucher geschlossenen Fernabsatzvertrag und jede Bestellung.
Vor Abschluss des Fernabsatzvertrags werden dem Verbraucher diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen zur Verfügung gestellt. Ist dies nicht möglich, wird vor Vertragsabschluss darauf hingewiesen, dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen beim Unternehmer eingesehen werden können und dem Verbraucher auf Wunsch kostenlos zugesandt werden.
Wird der Vertrag elektronisch geschlossen, können diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen dem Verbraucher vor Vertragsabschluss auch in elektronischer Form so zur Verfügung gestellt werden, dass sie auf einem dauerhaften Datenträger gespeichert werden können. Ist dies nicht möglich, wird darauf hingewiesen, wo die Allgemeinen Geschäftsbedingungen elektronisch eingesehen werden können und dass sie dem Verbraucher auf Wunsch kostenlos elektronisch oder auf anderem Wege übermittelt werden.
Gelten neben diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen besondere Produkt- oder Dienstleistungsbedingungen, so finden die vorstehenden Bestimmungen entsprechende Anwendung. Im Falle widersprüchlicher Regelungen kann sich der Verbraucher stets auf die für ihn günstigste Bestimmung berufen.
Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam oder nichtig sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Die betreffende Bestimmung wird in gegenseitigem Einvernehmen durch eine Regelung ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der ursprünglichen Bestimmung möglichst nahekommt.
Sachverhalte, die in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht geregelt sind, sind nach Sinn und Zweck dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu beurteilen.
Unklarheiten über die Auslegung oder den Inhalt einzelner Bestimmungen sind im Sinne dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen auszulegen.
Artikel 4 – Das Angebot
Ist ein Angebot zeitlich befristet oder an Bedingungen geknüpft, wird dies ausdrücklich im Angebot angegeben.
Das Angebot enthält eine vollständige und zutreffende Beschreibung der angebotenen Produkte, digitalen Inhalte und/oder Dienstleistungen. Die Beschreibung ist ausreichend detailliert, damit der Verbraucher das Angebot angemessen beurteilen kann.
Verwendet der Unternehmer Abbildungen, stellen diese die angebotenen Produkte, Dienstleistungen und/oder digitalen Inhalte wahrheitsgemäß dar. Offensichtliche Irrtümer oder Schreibfehler im Angebot sind für den Unternehmer nicht bindend.
Jedes Angebot enthält ausreichende Informationen, damit für den Verbraucher klar ersichtlich ist, welche Rechte und Pflichten mit der Annahme des Angebots verbunden sind.
Artikel 5 – Vertragsschluss
Vorbehaltlich der Bestimmungen in Absatz 4 kommt der Vertrag zustande, sobald der Verbraucher das Angebot annimmt und die dabei festgelegten Bedingungen erfüllt.
Hat der Verbraucher das Angebot auf elektronischem Wege angenommen, bestätigt der Unternehmer den Eingang der Annahme unverzüglich auf elektronischem Wege. Solange diese Bestätigung nicht erfolgt ist, kann der Verbraucher den Vertrag widerrufen.
Wird der Vertrag elektronisch geschlossen, trifft der Unternehmer angemessene technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz der elektronischen Datenübertragung und sorgt für eine sichere Online-Umgebung. Sofern der Verbraucher elektronisch bezahlt, werden geeignete Sicherheitsmaßnahmen angewendet.
Der Unternehmer ist berechtigt, sich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen darüber zu informieren, ob der Verbraucher seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann sowie über alle Tatsachen und Umstände, die für einen verantwortungsvollen Vertragsabschluss von Bedeutung sind. Ergibt diese Prüfung berechtigte Gründe, den Vertrag nicht abzuschließen, ist der Unternehmer berechtigt, eine Bestellung oder Anfrage unter Angabe von Gründen abzulehnen oder deren Ausführung von besonderen Bedingungen abhängig zu machen.
Spätestens mit der Lieferung des Produkts oder der Erbringung der Dienstleistung erhält der Verbraucher folgende Informationen schriftlich oder auf einem dauerhaften Datenträger:
- die Besuchsadresse des Unternehmers, an die sich der Verbraucher mit Beschwerden wenden kann;
- die Bedingungen und Modalitäten zur Ausübung des Widerrufsrechts oder einen eindeutigen Hinweis auf dessen Ausschluss;
- Informationen über Garantien und den Kundendienst;
- die in Artikel 4 dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen genannten Informationen, soweit diese dem Verbraucher nicht bereits vor Vertragsabschluss zur Verfügung gestellt wurden;
- die Voraussetzungen für die Kündigung des Vertrags, sofern dieser auf unbestimmte Zeit oder für eine Laufzeit von mehr als einem Jahr geschlossen wurde.
Bei Dauerschuldverhältnissen gilt diese Verpflichtung nur für die erste Lieferung.
Jeder Vertrag steht unter dem Vorbehalt der ausreichenden Verfügbarkeit der betreffenden Produkte.
Artikel 6 – Widerrufsrecht
Bei der Lieferung von Waren
Der Verbraucher hat das Recht, den Vertrag innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beginnt am Tag nach Erhalt der Ware durch den Verbraucher oder einen von ihm benannten Dritten.
Während der Widerrufsfrist hat der Verbraucher die Ware und deren Verpackung sorgfältig zu behandeln. Er darf die Ware nur insoweit auspacken oder benutzen, wie dies erforderlich ist, um ihre Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise zu prüfen.
Macht der Verbraucher von seinem Widerrufsrecht Gebrauch, hat er die Ware einschließlich sämtlichen gelieferten Zubehörs – soweit möglich – im Originalzustand und in der Originalverpackung entsprechend den angemessenen Anweisungen des Unternehmers zurückzusenden.
Der Verbraucher muss den Unternehmer innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Ware über seinen Widerruf informieren. Dies erfolgt mittels des Muster-Widerrufsformulars oder durch eine eindeutige Erklärung. Nach Erklärung des Widerrufs hat der Verbraucher die Ware innerhalb weiterer 14 Tage zurückzusenden.
Der Verbraucher muss den rechtzeitigen Versand der Rücksendung nachweisen können, beispielsweise durch einen Versandbeleg.
Erfolgt weder die Widerrufserklärung noch die Rücksendung innerhalb der genannten Fristen, gilt der Kauf als endgültig.
Bei Dienstleistungen
Bei Dienstleistungen hat der Verbraucher das Recht, den Vertrag innerhalb von mindestens 14 Tagen ab Vertragsabschluss ohne Angabe von Gründen zu widerrufen.
Zur Ausübung des Widerrufsrechts hat der Verbraucher die vom Unternehmer im Angebot oder spätestens bei Vertragsschluss erteilten Anweisungen zu befolgen.
Artikel 7 – Kosten im Falle des Widerrufs
Übt der Verbraucher sein Widerrufsrecht aus, trägt er höchstens die unmittelbaren Kosten der Rücksendung.
Hat der Verbraucher bereits Zahlungen geleistet, erstattet der Unternehmer diese unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von 14 Tagen nach Eingang des Widerrufs. Voraussetzung hierfür ist, dass die Ware bereits zurückerhalten wurde oder ein ausreichender Nachweis über die vollständige Rücksendung vorliegt.
Die Rückerstattung erfolgt über dasselbe Zahlungsmittel, das der Verbraucher bei der ursprünglichen Transaktion verwendet hat, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
Verursacht der Verbraucher durch einen unsachgemäßen Umgang mit der Ware einen Wertverlust, haftet er hierfür.
Der Verbraucher haftet jedoch nicht für einen Wertverlust, wenn der Unternehmer ihn vor Vertragsabschluss nicht ordnungsgemäß über sein gesetzliches Widerrufsrecht informiert hat.
Artikel 8 – Ausschluss des Widerrufsrechts
Der Unternehmer kann das Widerrufsrecht des Verbrauchers für die nachfolgend genannten Produkte und Dienstleistungen ausschließen, sofern dies im Angebot eindeutig und rechtzeitig vor Vertragsabschluss angegeben wurde.
Der Ausschluss des Widerrufsrechts ist insbesondere möglich für Produkte:
- die nach den Spezifikationen des Verbrauchers angefertigt wurden;
- die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind;
- die aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht zurückgesandt werden können;
- die schnell verderben oder deren Haltbarkeit schnell überschritten wird;
- deren Preis Schwankungen auf den Finanzmärkten unterliegt, auf die der Unternehmer keinen Einfluss hat;
- einzelne Zeitungen, Zeitschriften und Magazine;
- Audio- oder Videoaufzeichnungen sowie Software, sofern deren Versiegelung entfernt wurde;
- Hygieneartikel, deren Versiegelung nach der Lieferung geöffnet wurde.
Der Ausschluss des Widerrufsrechts ist außerdem möglich für Dienstleistungen:
- im Zusammenhang mit Unterkunft, Beförderung, Gastronomie oder Freizeitaktivitäten, wenn für deren Erbringung ein bestimmter Termin oder Zeitraum vereinbart wurde;
- deren Ausführung mit ausdrücklicher Zustimmung des Verbrauchers vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen hat;
- im Zusammenhang mit Wetten und Lotterien.
Artikel 9 – Preise
Während der im Angebot angegebenen Gültigkeitsdauer werden die Preise der angebotenen Produkte und/oder Dienstleistungen nicht erhöht, es sei denn, Preisänderungen ergeben sich aufgrund von Änderungen der gesetzlichen Mehrwertsteuersätze.
Abweichend hiervon kann der Unternehmer Produkte oder Dienstleistungen mit variablen Preisen anbieten, wenn deren Preise Schwankungen auf den Finanzmärkten unterliegen, auf die der Unternehmer keinen Einfluss hat. Auf diese Abhängigkeit sowie darauf, dass es sich bei den angegebenen Preisen um Richtpreise handelt, wird im Angebot ausdrücklich hingewiesen.
Preiserhöhungen innerhalb von drei Monaten nach Vertragsabschluss sind nur zulässig, wenn sie auf gesetzlichen Vorschriften oder behördlichen Maßnahmen beruhen.
Preiserhöhungen nach Ablauf von drei Monaten nach Vertragsabschluss sind nur zulässig, wenn:
- diese auf gesetzlichen Vorschriften oder behördlichen Maßnahmen beruhen, oder
- der Verbraucher berechtigt ist, den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Preiserhöhung zu kündigen.
Alle angegebenen Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist.
Alle Preise stehen unter dem Vorbehalt von Druck-, Satz- und Schreibfehlern. Für die Folgen solcher Fehler übernimmt der Unternehmer keine Haftung. Im Falle offensichtlicher Preisfehler ist der Unternehmer nicht verpflichtet, das Produkt zum fehlerhaft angegebenen Preis zu liefern.
Artikel 10 – Vertragsgemäßheit und Garantie
Der Unternehmer gewährleistet, dass die gelieferten Produkte und/oder Dienstleistungen dem Vertrag, den im Angebot genannten Spezifikationen, den berechtigten Anforderungen an Qualität und Gebrauchstauglichkeit sowie den zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses geltenden gesetzlichen Vorschriften entsprechen.
Eine vom Unternehmer, Hersteller oder Importeur gewährte Garantie berührt nicht die gesetzlichen Rechte und Ansprüche des Verbrauchers.
Mängel oder Falschlieferungen sind dem Unternehmer innerhalb von vier Wochen nach Lieferung schriftlich mitzuteilen. Die Ware ist nach Möglichkeit in der Originalverpackung und in unbenutztem Zustand zurückzusenden.
Die Garantiefrist des Unternehmers entspricht der Garantiefrist des Herstellers. Der Unternehmer haftet jedoch nicht für die Eignung der Produkte für den vom Verbraucher vorgesehenen Verwendungszweck oder für eine Beratung hinsichtlich Verwendung oder Anwendung.
Die Garantie entfällt, wenn:
- der Verbraucher die gelieferten Produkte selbst repariert, verändert oder durch Dritte reparieren oder verändern lässt;
- die Produkte unsachgemäß verwendet, außergewöhnlichen Bedingungen ausgesetzt oder entgegen den Anweisungen des Unternehmers behandelt wurden;
- der Mangel ganz oder teilweise auf gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anforderungen hinsichtlich der verwendeten Materialien zurückzuführen ist.
Artikel 11 – Lieferung und Ausführung
Der Unternehmer wird bei der Entgegennahme und Ausführung von Bestellungen sowie bei der Bearbeitung von Dienstleistungsanfragen größtmögliche Sorgfalt walten lassen.
Als Lieferadresse gilt die vom Verbraucher angegebene Anschrift.
Vorbehaltlich der Bestimmungen in Absatz 4 führt der Unternehmer angenommene Bestellungen schnellstmöglich, spätestens jedoch innerhalb von 30 Tagen aus, sofern keine längere Lieferfrist vereinbart wurde.
Kann eine Bestellung nicht oder nur teilweise ausgeführt werden oder verzögert sich die Lieferung, wird der Verbraucher spätestens 30 Tage nach Bestellung hierüber informiert. In diesem Fall ist der Verbraucher berechtigt, den Vertrag kostenfrei zu widerrufen. Ein Anspruch auf Schadensersatz besteht nicht.
Alle Lieferzeiten sind unverbindliche Richtwerte. Aus angegebenen Lieferfristen können keine Rechte hergeleitet werden. Eine Überschreitung der Lieferfrist berechtigt nicht zu Schadensersatzansprüchen.
Im Falle einer Vertragsauflösung gemäß Absatz 3 erstattet der Unternehmer alle geleisteten Zahlungen spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsauflösung.
Sollte die Lieferung eines bestellten Produkts unmöglich sein, bemüht sich der Unternehmer um die Lieferung eines gleichwertigen Ersatzprodukts. Hierüber wird der Verbraucher spätestens bei Lieferung eindeutig informiert. Für Ersatzprodukte gilt das gesetzliche Widerrufsrecht. Die Kosten einer eventuellen Rücksendung trägt der Unternehmer.
Die Gefahr des Verlustes oder der Beschädigung der Ware geht erst mit der Übergabe an den Verbraucher oder einen von ihm benannten Empfänger auf den Verbraucher über, sofern nichts anderes ausdrücklich vereinbart wurde.
Dropshipping: Weitere Informationen darüber, welche Partei in diesem Fall verantwortlich ist, finden Sie in den entsprechenden Informationen auf unserer Website.
Artikel 12 – Dauerschuldverhältnisse: Laufzeit, Kündigung und Verlängerung
Kündigung
Der Verbraucher kann einen auf unbestimmte Zeit geschlossenen Vertrag über die regelmäßige Lieferung von Waren oder Dienstleistungen jederzeit unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von höchstens einem Monat kündigen.
Ein befristeter Vertrag über die regelmäßige Lieferung von Waren oder Dienstleistungen kann zum Ende der vereinbarten Laufzeit ebenfalls unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von höchstens einem Monat gekündigt werden.
Der Verbraucher kann solche Verträge:
- jederzeit kündigen und ist nicht auf einen bestimmten Zeitpunkt beschränkt;
- auf dieselbe Weise kündigen, wie der Vertrag geschlossen wurde;
- stets mit derselben Kündigungsfrist kündigen, die auch für den Unternehmer gilt.
Verlängerung
Ein befristeter Vertrag über die regelmäßige Lieferung von Waren oder Dienstleistungen darf nicht stillschweigend um einen weiteren befristeten Zeitraum verlängert werden.
Abweichend hiervon darf ein Vertrag über die regelmäßige Lieferung von Tageszeitungen, Wochenzeitungen oder Zeitschriften stillschweigend um höchstens drei Monate verlängert werden, sofern der Verbraucher den verlängerten Vertrag mit einer Kündigungsfrist von höchstens einem Monat kündigen kann.
Ein Vertrag über die regelmäßige Lieferung von Waren oder Dienstleistungen darf nur dann stillschweigend auf unbestimmte Zeit verlängert werden, wenn der Verbraucher ihn jederzeit mit einer Kündigungsfrist von höchstens einem Monat kündigen kann.
Probe- oder Kennenlernabonnements für Zeitungen oder Zeitschriften enden automatisch nach Ablauf des vereinbarten Probezeitraums und werden nicht automatisch verlängert.
Vertragsdauer
Hat ein Vertrag eine Laufzeit von mehr als einem Jahr, kann der Verbraucher ihn nach Ablauf eines Jahres jederzeit unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von höchstens einem Monat kündigen, sofern nicht Treu und Glauben einer vorzeitigen Kündigung entgegenstehen.
Artikel 13 – Zahlung
Sofern nichts anderes vereinbart wurde, sind die vom Verbraucher geschuldeten Beträge innerhalb von sieben Werktagen nach Beginn der Widerrufsfrist gemäß Artikel 6 Absatz 1 zu zahlen.
Bei Dienstleistungsverträgen beginnt diese Frist mit dem Erhalt der Vertragsbestätigung durch den Verbraucher.
Der Verbraucher ist verpflichtet, Unrichtigkeiten in den angegebenen oder übermittelten Zahlungsdaten unverzüglich dem Unternehmer mitzuteilen.
Kommt der Verbraucher seiner Zahlungsverpflichtung nicht nach, ist der Unternehmer – vorbehaltlich der gesetzlichen Bestimmungen – berechtigt, dem Verbraucher zuvor angekündigte angemessene Mahn- und Inkassokosten in Rechnung zu stellen.
Artikel 14 – Beschwerdeverfahren
Der Unternehmer verfügt über ein ausreichend bekannt gemachtes Beschwerdeverfahren und bearbeitet Beschwerden entsprechend diesem Verfahren.
Beschwerden über die Durchführung des Vertrags müssen innerhalb von sieben Tagen nach Feststellung des Mangels vollständig und eindeutig beschrieben beim Unternehmer eingereicht werden.
Eingegangene Beschwerden werden innerhalb von 14 Tagen nach Eingang beantwortet. Sollte eine Beschwerde eine längere Bearbeitungszeit erfordern, erhält der Verbraucher innerhalb dieser Frist eine Eingangsbestätigung sowie eine Mitteilung darüber, wann mit einer ausführlichen Antwort zu rechnen ist.
Kann eine Beschwerde nicht einvernehmlich gelöst werden, entsteht ein Streitfall, der nach den geltenden Streitbeilegungsvorschriften behandelt werden kann.
Der Verbraucher muss sich zunächst an den Unternehmer wenden.
Ist der Webshop Mitglied bei WebwinkelKeur und kann eine Beschwerde nicht einvernehmlich gelöst werden, kann sich der Verbraucher an Stichting WebwinkelKeur wenden, die kostenlos vermittelt. Ob eine aktuelle Mitgliedschaft besteht, kann unter https://www.webwinkelkeur.nl/leden überprüft werden.
Führt auch die Vermittlung zu keiner Lösung, kann der Verbraucher den Streitfall dem unabhängigen Schlichtungsausschuss von WebwinkelKeur vorlegen. Dessen Entscheidung ist für beide Parteien verbindlich. Die Kosten des Verfahrens trägt der Verbraucher entsprechend den geltenden Bestimmungen des Schlichtungsausschusses.
Eine Beschwerde setzt die Verpflichtungen des Unternehmers nicht aus, sofern der Unternehmer nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes erklärt.
Erweist sich eine Beschwerde als berechtigt, wird der Unternehmer die gelieferten Produkte nach eigenem Ermessen kostenlos ersetzen oder reparieren.
Artikel 15 – Anwendbares Recht
Auf sämtliche Verträge zwischen dem Unternehmer und dem Verbraucher findet ausschließlich niederländisches Recht Anwendung, auch wenn der Verbraucher seinen Wohnsitz außerhalb der Niederlande hat.
Das Übereinkommen der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf (CISG / Wiener Kaufrecht) findet keine Anwendung.
Artikel 16 – Zusätzliche oder abweichende Bestimmungen
Zusätzliche oder von diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen abweichende Bestimmungen dürfen den Verbraucher nicht benachteiligen. Sie müssen schriftlich festgehalten oder in einer Weise zur Verfügung gestellt werden, dass sie vom Verbraucher dauerhaft gespeichert werden können.
Widerrufsrecht
Produkte, die Sie über diesen Webshop bestellen, werden individuell nach Ihren Vorgaben gefertigt. Daher besteht gemäß § 312g Absatz 2 Nr. 1 BGB kein Widerrufsrecht.
Mit erfolgreichem Abschluss der Bestellung und Zahlung ist der Kauf verbindlich.
Produktionszeiten
Maßgefertigte Bandsägeblätter werden individuell produziert. Die reguläre Produktionszeit beträgt 2 bis 5 Werktage.
Sollte ein Material oder Bestandteil vorübergehend nicht verfügbar sein und sich dadurch die Lieferzeit verlängern, informieren wir Sie selbstverständlich rechtzeitig.
Lieferanschrift
Bitte geben Sie bei Ihrer Bestellung Ihre vollständige und korrekte Lieferanschrift an.
Änderungen der Lieferadresse müssen uns rechtzeitig mitgeteilt werden.
Für Lieferverzögerungen oder Fehlzustellungen, die auf unvollständige oder fehlerhafte Adressangaben des Kunden zurückzuführen sind, übernehmen wir keine Haftung.